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Hans Widmer

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Sichere Renten für die AHV

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Die Angriffe von rechts auf unsere Sozialwerke werden immer schamloser. In den letzten vier Jahren konnten wir einseitige Rentenkürzungen bei der AHV und einen weiteren Abbau bei den Pensionskassen verhindern. Ich stehe ein für eine sichere AHV statt Rentenalter 67.
Die Lebenserwartung in der Schweiz nimmt zu, der demographische Wandel unserer Gesellschaft findet statt. Doch was sind die Auswirkungen davon? Die Vorstellung, dass die Alten die jüngeren Generationen immer stärker belasten ist ebenso weit verbreitet wie falsch. Ebenso unzutreffend ist das Bild der reichen Alten, welche dank Millionenerbschaften in Saus und Braus leben. Letztere mag es sicherlich auch geben, doch viele Menschen müssen erfahren, dass die Renten der AHV keineswegs so existenzsichernd sind, wie unsere Verfassung verspricht.

Die Bürgerlichen attackieren unsere Sozialwerke. Mit einem Leistungsabbau wollen sie das Versicherungsprinzip durchlöchern und die Entwicklung der sozialen Sicherheit wieder Richtung Fürsorgestaat steuern. Wer im Alter oder nach einem Unfall zu wenig Geld hat ist selber Schuld und als Schmarotzer oder Scheininvalider an den Pranger gestellt. Wo bleibt da die Solidarität zwischen den Generationen und mit den Schwächeren unserer Gesellschaft?

Gewisse Kreise wollen die Renten bei AHV kürzen und das Rentenalter für Mann und Frau auf 67 Jahre erhöhen. Und dies obwohl die AHV schwarze Zahlen schreibt. Soll hier die AHV saniert werden oder halt nicht doch nur Steuergeschenke in Milliardenhöhe an Reiche und Unternehmen finanziert werden? Zudem wollen Versicherungs-Lobbyisten den Umwandlungssatz für Pensionskassen senken. Die Folge davon: Tiefere Renten für alle, mehr Gewinn für die Versicherungen.

Hier wehrt sich die SP entschieden gegen die bürgerlichen Sozialabbau-Pläne. Und das mit Erfolg! Gegen die 11. AHV-Revision haben die SP und die Gewerkschaften das Referendum ergriffen und die Abstimmung im Mai 2004 deutlich gewonnen. Damit konnte erreicht werden, dass die Renten weiterhin alle zwei Jahre gemäss Mischindex angepasst werden und nicht nur alle drei Jahre.
Auch bei den Pensionskassen konnten die Bürgerlichen ihre geplanten Rentenkürzungen nicht vollumfänglich durchdrücken.

Mit Ihrer Unterstützung kämpfe ich in Bern weiterhin für einen zukunftsgerichteten Umbau der Sozialwerke ohne Sozialabbau, aber mit einem flexiblen Rentenalter, das sich auch kleine und mittlere Einkommen leisten können.

Created by paulmiotti
Last modified 2007-08-14 12:49 PM
 

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